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Mitarbeiter durch Vertrauensarbeitszeit binden

Ein altes Sprichwort sagt, dass gutes Personal schwer zu finden sei. Es ist deshalb wichtig, kompetente Mitarbeiter mit besonderen Maßnahmen an ein Unternehmen zu binden. Dazu gehört nicht nur eine gute Bezahlung, sondern auch ein Entgegenkommen bei der Arbeitszeit. Ein neues Mittel, um auf diesem Feld zu punkten, ist die sogenannte Vertrauensarbeitszeit. Das Konzept der Vertrauensarbeitszeit Die Idee hinter der Vertrauensarbeitszeit fußt auf der Erkenntnis, dass der Faktor Zeit leicht zu kontrollieren ist. Aus diesem Grund haben sich auch schnell die flexiblen Arbeitszeiten in den meisten Firmen, die nicht durch praktische Beschränkungen daran gehindert werden, durchgesetzt. Die Vertrauensarbeitszeit geht noch einen Schritt weiter und überlässt es vollständig den Arbeitnehmern, wann genau sie ihren Verpflichtungen nachkommen wollen. Dabei darf der Arbeitstag auch direkt auseinandergerissen werden. Die Idee ist, dass man so Familie und Beruf besser miteinander kombinieren kann. So ermöglicht es die Vertrauensarbeitszeit beispielsweise, von sieben bis elf Uhr und anschließend von 14 bis 18 Uhr zu arbeiten. Ein anderer Mitarbeiter erhält die Chance, an einem Tag zwölf Stunden zu bleiben und am nächsten Tag nur vier Stunden zu bleiben. Ein Vorteil des Konzepts ist, dass die Überstundenproblematik, die heute in jedem Unternehmen Alltag ist, verschwindet, denn die Mitarbeiter können sich sofort einen Ausgleich suchen. Von der Vertrauensarbeitszeit profitieren auf diese Weise beide Seiten: Die Mitarbeiter gewinnen Freiheit und die Arbeitgeber sparen Geld und können ihr Personal enger an sich binden. Voraussetzungen für die Vertrauensarbeitszeit Die praktische Umsetzung der Vertrauensarbeitszeit setzt ein extrem hohes Verantwortungsbewusstsein auf beiden Seiten voraus. Der Mitarbeiter muss seinen Verpflichtungen nachkommen, denn der Arbeitgeber kann ein Versäumnis erst relativ spät bemerken. Zudem muss ihm klar sein, dass bei der Bearbeitung wichtiger Projekte seine Freiheiten eingeschränkt sind. Der Arbeitgeber darf im Gegensatz keinen Einspruch gegen die Freiräume einlegen. Zugleich erfordert die Vertrauensarbeitszeit ein großes Maß an Organisation und Abstimmung der Mitarbeiter untereinander, um festzulegen, dass auch stets genügend Personal in der Firma ist, um den dortigen Aufgaben gerecht zu werden. Zuletzt findet die Vertrauensarbeitszeit immer dort ihre Schranken, wo sich das Konzept aufgrund praktischer Gründe gar nicht oder nur teilweise durchsetzen lässt. Supermarkt-Personal ist beispielsweise an die Öffnungszeiten des Ladens gebunden. Und auch der Schichtdienst im Krankenhaus kann nicht einfach seine Arbeitszeit unterbrechen. Das Konzept lohnt sich überall dort, wo vor allem in Büroarbeit ein Projekt fertiggestellt werden soll.
19.12.12 13:48
 
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